- Fotos & Karte
Wie erfolgt die Anreise?
- Website
- Beschreibung
- Terminübersicht
- Gut zu wissen
- In der Nähe
Musik von Respighi, Bach, Vivaldi und Diaz-Bueno
Ottorino Respighi (1879 - 1936): Antiche Danze ed Arie, Suite Nr. 1
Antonio Vivaldi (1678 - 1741): Concerto „La Notte“ für Flöte, Streicher und Cembalo in g-Moll, RV 104
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): aus Capriccio sopra la lontananza de il fratro dilettissimo, BWV 992 für Cembalo solo
Juan Carlos Diaz-Bueno (1992*): Suite para Flauta y cuerdas (2023)
Ottorino Respighi: Antiche Danze ed Arie, Suite Nr. 3
Zu den Werken
Das Vivaldi Konzert beschreibt eine Nacht in Venedig: Geisterstunde in einem verwunschenen Palazzo, Nebel lässt
das Gebäude nur schemenhaft erkennen. Konturen werden deutlicher und der Held der Geschichte, die Flöte, tritt
durchs Tor. Sofort fallen Gespenster über ihn her, Fantasmi heisst das Stück. Der Held flieht und späht nach dem
grotesken Geistertanz. Von Schlaf übermannt träumt er vom Spuk, dissonante Harmonien erklingen und der
Ausgang des Stückes bleibt offen.
Träumend stellt sich der Flötist auch in der eigenen Komposition dar. In einer Suite von sechs Sätzen widmet er
jedem seiner engsten Familienmitglieder ein Musikstück: Der pubertierende Bruder, die geliebte Mutter, das Licht
der älteren Schwester, kolumbianische Traumlandschaft auch in diesem Stück.
Das Motiv des Traumes und der Erinnerung greift auch Ottorino Respighi in seinen Kompositionen Antiche Danze
und Arie auf. Kurze Tänze und Arien, die für Laute geschrieben sind, instrumentiert er für Streich-Ensemble. Wir
nehmen ein Cembalo in barockem Continuo-Stile dazu. Die Melodien sind alt in neuem Gewand; sehnsüchtig nach
einer guten Zeit erklingen die italienischen Melodien.
In der Mitte des Programmes spielt die Cembalistin ein Solostück: Das Capriccio sopra la lontananza de il fratro
dilettissimo (auf Deutsch Capriccio über die Abreise des sehr geschätzten Bruders) entstand in Arnstadt vor 1705
und ist eine bemerkenswerte mehrteilige Abschiedszene des jungen Bach. Außergewöhnlich an der Komposition
sind die für Bach extrem untypischen programmatischen Untertitel. Die improvisatorisch wirkenden Einfälle, der
jugendliche und virtuose Charakter und die unkonventionelle Verarbeitung des musikalischen Materials
kennzeichnen dieses extrem schöne und einfühlsame Werk.
Ottorino Respighi (1879 - 1936): Antiche Danze ed Arie, Suite Nr. 1
Antonio Vivaldi (1678 - 1741): Concerto „La Notte“ für Flöte, Streicher und Cembalo in g-Moll, RV 104
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): aus Capriccio sopra la lontananza de il fratro dilettissimo, BWV 992 für Cembalo solo
Juan Carlos Diaz-Bueno (1992*): Suite para Flauta y cuerdas (2023)
Ottorino Respighi: Antiche Danze ed Arie, Suite Nr. 3
Zu den Werken
Das Vivaldi Konzert beschreibt eine Nacht in Venedig: Geisterstunde in einem verwunschenen Palazzo, Nebel lässt
das Gebäude nur schemenhaft erkennen. Konturen werden deutlicher und der Held der Geschichte, die Flöte, tritt
durchs Tor. Sofort fallen Gespenster über ihn her, Fantasmi heisst das Stück. Der Held flieht und späht nach dem
grotesken Geistertanz. Von Schlaf übermannt träumt er vom Spuk, dissonante Harmonien erklingen und der
Ausgang des Stückes bleibt offen.
Träumend stellt sich der Flötist auch in der eigenen Komposition dar. In einer Suite von sechs Sätzen widmet er
jedem seiner engsten Familienmitglieder ein Musikstück: Der pubertierende Bruder, die geliebte Mutter, das Licht
der älteren Schwester, kolumbianische Traumlandschaft auch in diesem Stück.
Das Motiv des Traumes und der Erinnerung greift auch Ottorino Respighi in seinen Kompositionen Antiche Danze
und Arie auf. Kurze Tänze und Arien, die für Laute geschrieben sind, instrumentiert er für Streich-Ensemble. Wir
nehmen ein Cembalo in barockem Continuo-Stile dazu. Die Melodien sind alt in neuem Gewand; sehnsüchtig nach
einer guten Zeit erklingen die italienischen Melodien.
In der Mitte des Programmes spielt die Cembalistin ein Solostück: Das Capriccio sopra la lontananza de il fratro
dilettissimo (auf Deutsch Capriccio über die Abreise des sehr geschätzten Bruders) entstand in Arnstadt vor 1705
und ist eine bemerkenswerte mehrteilige Abschiedszene des jungen Bach. Außergewöhnlich an der Komposition
sind die für Bach extrem untypischen programmatischen Untertitel. Die improvisatorisch wirkenden Einfälle, der
jugendliche und virtuose Charakter und die unkonventionelle Verarbeitung des musikalischen Materials
kennzeichnen dieses extrem schöne und einfühlsame Werk.
Terminübersicht
Gut zu wissen
Preisinformationen
Eintritt frei - Kollekte
In der Nähe






